Ruinen und Burgen. Kopfsteinpflaster und verwurzelte Waldwege. Schotter- und auch Sandstrände. Steil bergauf und auch wieder bergab. So vielfältig präsentiert sich die Wachau. Gezeichnet von hunderten Jahren Geschichte. Es ist richtig spannend, auf Entdeckungstour zu gehen. Den Rucksack zu schnappen und die Vielfalt zu erleben.

Was sich für “gesunde” Menschen wie ein kleines Abenteuer anhört, kann für andere Menschen eine besondere Herausforderung werden. Deshalb widme ich heute diesen Beitrag Menschen, die wie ich, auf so manches Abenteuer verzichten müssen und nur mehr davon träumen können.

Keine Kleinigkeit

Lass dir diese Zahl auf der Zunge zergehen! 1 Million Menschen in Österreich haben eine Mobilitätseinschränkung. (Quelle: www.wheelday.at) Das ist fast jeder neunte Österreicher! Wenn meine Frau und ich einen Urlaub oder einen Ausflug planen, dann ist gute Recherchearbeit gefragt. So manche Überraschung habe ich nämlich schon erlebt was unter “barrierefrei” verstanden wird.

Meine Onlineplattform “Wachau Inside” stellt Betriebe vor, die ich als Einheimischer mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann. Zusätzlich gibt es für Menschen mit Handicap von mir eine Einschätzung über die Barrierefreiheit. Diese Empfehlungen kannst du dann für dich nutzen um dir einen schönen Wachau-Aufenthalt zu gestalten. 

 

Querschnitt Geschichte

Die Wachau (früher Vuachoua) wurde im Jahr 972 urkundlich erwähnt. Damals hat man sich nicht wirklich Gedanken über Barrierefreiheit gemacht. Im Gegenteil! Damit man gut geschützt war, baute man Burgen an den höchsten Punkten mit steilen Aufstiegen. Sicherlich genoss man damals schon den herrlichen Ausblick auf das Donautal und entdeckte rasch, wenn ungebetene Gäste im Anmarsch waren.

Heute gibt es noch viele alte Gebäude, die von der Geschichte gezeichnet sind. Der Denkmalschutz ist hier Fluch und Segen zugleich. Tradition und Geschichte sollen erhalten bleiben, aber Barrierefreiheit ist hier schwer umzusetzen.

Meine Erfahrungen sind dennoch durchaus positiv in den Wachauer Betrieben. Ich habe ja das Glück, dass ein paar Stufen für mich zu meistern sind. Aber es ist immer eine helfende Hand zur Stelle, wenn auch ich einmal anstehe.

Fazit: Ob zu Fuß oder im Rolli – die Wachau bietet für jeden das passende Umfeld und Möglichkeiten.

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