Einmal im Jahr feiert diese süße Frucht Hochsaison – die Wachauer Marille. So spektakulär die Zeit der Marillenblüte ist, so groß entfaltet sich die Freude auf dieses Obst, wenn man sie im Juli dann endlich genießen kann. Die Ernte der Marille sorgt in der Wachau für sehr viel Ansturm und erfüllt süße Erwartungen in unterschiedlichster Form: Marillenmarmelade, Marillenkuchen, Marillenlikör, Marillensaft, und, und, und …. Last but not least der Klassiker – der Marillenknödel.

 

Marillenknödel-Tour durch die Wachau

Als Wachau-Insider hatte ich mir für dieses Jahr etwas vorgenommen: Marillenknödel in Wachauer Restaurants zu verkosten. Ich konnte es kaum erwarten, bis endlich die ersten Marillenknödel angeboten wurden. Ich war voll motiviert, hatte eine lange Liste mit ausgewählten Wachauer Restaurants und startete am 29. Juni mit der ersten Verkostung.

 

Marillenknödel mit Topfen- oder Erdäpfelteig?

Das hat mich interessiert und deshalb habe ich auf Facebook und Instagram die Frage gestellt, mit welchem Teig die Marillenknödel am liebsten gegessen werden. Topfen- oder Erdäpfelteig? Das Ergebnis war eindeutig! Fast zwei Drittel bevorzugen den Topfenteig. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen bieten die Wachauer Restaurants die Knödel mit Topfenteig an. Es ist ein beliebter, einfacher Klassiker in der Küche. Mir persönlich schmecken die Knödel mit Erdäpfelteig besser, aber das ist ja Geschmackssache.

 

Was kostet ein Marillenknödel?

Insgesamt habe ich „nur“ 11 Verkostungen geschafft (sorry, mehr ging echt nicht). Die Preisspanne lag zwischen € 3,90 und € 8,50 für ein Marillenknödel. Das fand ich natürlich sehr interessant. Du womöglich auch? Was macht diesen Preisunterschied aus? Zum einen habe ich die „kostspieligeren“ Knödel in Haubenlokalen gegessen. Hier gab’s zum Knödel dann zusätzlich eine Kugel Vanielleeis und/oder Marillenröster. Ob das diesen Preisunterschied rechtfertigt, soll jeder für sich selbst entscheiden.

Diese Betriebe habe ich besucht. Das Ranking bezieht sich auf den Tag meines Besuches und beinhaltet keinerlei Wertung:

 

Auf meiner To-Do-Liste standen knapp über 20 Betriebe, aber irgendwann habe ich dann keine Knödel mehr sehen können. Überhaupt, weil es bei Freunden und bei Mama auch noch Knödel gab. Eines weiß ich gewiss: So viele Knödel wie dieses Jahr habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gegessen.

Einige Betriebe bieten das süße Dessert bis September an.
Ich für meinen Teil warte bis nächstes Jahr :)

 

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