Eine schöne Runde verspricht der St. Michael Rundweg von Spitz nach St. Michael und wieder retour. Rund 7 Kilometer Abwechslung warten auf dich.

Überblick

  • gesamt ca. 7 km
  • rund 380 Höhenmeter
  • Startpunkt Kirchenplatz Spitz
  • ca. 2 Stunden Gehzeit

Wandern mit Abwechslung

Die Wanderung am St. Michael Rundweg bietet alles, was man sich von der Wachau erwartet: Weingärten, Wald und Donau. Wie so viele Touren in Spitz startet auch diese am Kirchenplatz. Der gesamte Wanderweg ist sehr gut beschildert. Bist du bereit? Na dann legen wir los!

Der Wegweiser zeigt Richtung Norden und führt dich raus aus dem Gemeindezentrum direkt in die umliegenden Weingärten. Hier orientierst du dich dann weiter an der Markierung vom Welterbesteig. (Ein geschwungenes „W“ in einem weißen Kreis) Du befindest dich inmitten von bekannten Wachauer Rieden wie Singerriedel oder Pluris. Nimm einen tiefen Atemzug und erinnere dich an diesen Augenblick, wenn du einmal den Wein dazu verkostest.

Nach einem kurzen Anstieg und knapp 1 Kilometer in den Beinen bist du beim ersten Hotspot angelangt. Das legendäre Rote Tor. Von hier aus hast du einen herrlichen Ausblick auf den Weinhauerort Spitz. Genieße es!

Wenn du dann genug Eindrücke und Fotos gesammelt hast, marschierst du durch das Rote Tor durch und hältst dich bei der Weggabelung rechts. Der Wegweiser gibt dir außerdem die Richtung vor. Leicht bergab geht es nun durch einen Waldabschnitt. Bei meiner Wandertour zwitscherten die Vögel laut um die Wette und innerlich tirilierte ich vor Freude mit. Beschwingt geht es in das sogenannte Mieslingtal. Nutze diese kurze Erholung, denn gleich darauf geht es in Serpentinen auf einem breiten Forstweg wieder bergauf.

Pfenningfleck mit Wow-Aussicht

Ca. 1,5 Kilometer nach dem Roten Tor gelangst du zur Kreuzung Buschandlwand in 409 m Seehöhe. Bei dieser Weggabelung hältst du dich rechts und wirst auf einem schmalen Pfad durch einen schönen Buchenmischwald geführt. Naturbelassen und mit beeindruckenden Felsen ist dieser Wanderabschnitt gezeichnet.

Nach rund 1 Stunde Gehzeit hast du in etwa die Hälfte des Weges geschafft und kommst zu einem Felsvorsprung: Der Pfenningfleck. Ein ausgetretener Pfad zeigt dir die Richtung zu diesem wunderschönen Aussichtspunkt über Spitz an. Hier ist ein ideales Platzerl um eine Pause einzulegen und die Eindrücke auf dich wirken zu lassen.

Weiter nach St. Michael

Gestärkt heißt es nun die zweite Hälfte dieses Rundweges zu entdecken. Über Stock und Stein wirst du weiter durch den Wald geführt – immer begleitet vom Symbol des Welterbesteiges. Übrigens das ist nämlich auch ein Abschnitt von der Welterbesteig-Etappe von Weißenkirchen nach Spitz.

Du hast nach einem guten weiteren Kilometer dann den Michaelerberg in 392 m Seehöhe erreicht. Ein schönes Platzerl mit naturbelassenem Trockenrasen. Achte auf den Wegweiser „Zuweg St. Michael“ und marschiere leicht bergab weiter. Von dem Trockenrasen wirst du dann wieder in einen Waldabschnitt geführt, der stellenweise Konzentration und Trittsicherheit erfordert.

Nach rund 10 bis 15 Minuten spannendem Bergabwandern kannst du dann wieder durchschnaufen und die Aussicht auf die Wehrkirche von St. Michael und die Donau einsaugen. Schau genau auf den First des Kirchendaches! Hier kannst du kleine Figuren entdecken. Was das sein soll? Der Erzählung nach handelt es sich um Hasen, die sich auf das Kirchendach gerettet haben, als nach einem strengen Winter nur mehr dieses Dach von den Schneemassen frei war. Wenn es Hasen sein sollen, dann sind ihnen wohl die Löffel abgefallen, denn die sieht man nicht ;-)

Retour nach Spitz

Vom Ortskern St. Michael gehst du runter zur Bundesstraße und querst diese Richtung Donau. Aber bitte Achtung! Es gibt hier leider keinen Zebrastreifen und der Verkehr ist hier mit 70 km/h unterwegs!

Geradeaus auf dem Treppelweg neben der Donau geht es dann gemütlich die letzten Kilometer retour nach Spitz. Auf diesem Abschnitt habe ich mich gefragt, ob die Begehung dieses Rundweges andersrum nicht wohl besser gewesen wäre. Der Treppelweg würde sich gut zum Aufwärmen eignen und man hätte ab St. Michael einige Höhenmeter zu bewältigen. Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. So oder so ist es ein wirklich schöne Runde, auf der es viel zu entdecken gibt.

Viel Freude bei deiner Wanderung!

 

 

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