Nach ein paar trüben Tagen lockte mich die Sonne an einem Sonntag Vormittag hinaus. Eine gute Gelegenheit um den Welterbesteig in der Wachau weiter zu marschieren. Weiter geht’s mit der Etappe von Emmersdorf nach Melk

Überblick

  • gesamt ca. 10 km
  • kleiner Umweg zur Dachberg Warte Rantenberg möglich
  • 2 Stunden 15 Minuten zeigte meine App an

 

Eine gemütliche Wander-Tour

Bei der letzten Wanderung von Aggsbach-Markt nach Emmersdorf endete meine Route bei der Wehrkirche Heiliger Nikolaus. Es war damals schon zu dunkel, mir war kalt und ich war froh ins Auto zu hüpfen und nach Hause zu fahren.

Um 9:15 Uhr startete ich also von der Wehrkirche los und folgte der Markierung die Kolomonistiege hinunter zur Markstraße in Emmersdorf. Das waren circa 300 Meter und von hier aus startet „offiziell“ die 8. Etappe vom Welterbesteig Wachau.

Nach gut 10 Minuten war ich beim Jägersteig in Emmersdorf angekommen. Raus aus dem Ort und rein in die Natur. Die Sonne strahlte, der Himmel war strahlend blau, aber es hatte gerade einmal 3 Grad plus. Nach ein paar Höhenmetern wurde mir aber dann auch schon wärmer.

Kurz nach 10 Uhr war ich in Rantenberg eingetroffen – ein kleiner Ort, durch den ich auch schnell durch war.

Ein kleiner Umweg zur Aussichtswarte

Nach wenigen Minuten verriet mir ein Hinweisschild den Weg zur Aussichtswarte Rantenberg. Hier gleich ein Tipp: die Warte ist versperrt. Wenn du also den Ausblick genießen möchtest, dann nimm dir den Schlüssel von Rantenberg Nr. 5 mit! Ich habe vom Ort zur Warte circa 10 Minuten gebraucht. Ich ging aber nicht retour, sondern setzte meinen Weg zur Warte, die auf einer Anhöhe im Wald steht, fort. Ja, ein hoher Turm, der sich neben den vielen Bäumen reiht. Weil ich nicht hinauf konnte, kehrte ich auf den Welterbesteig retour.

Der Weg in die nächste Ortschaft Hain führte wieder durch einen Waldabschnitt, der teilweise einem Hindernisparcour glich. Wind und Wetter hatten ihre Spuren hinterlassen und den Abstieg nach unten zu einer kleinen Aufgabe gemacht. Der Welterbesteig ist sehr gut markiert und bestens beieinander – ich bin mir sicher, dass in einiger Zeit die Hindernisse aus dem Weg geräumt sind.

Nach wenigen Minuten marschierte ich beim Schloss Luberegg vorbei, steuerte Richtung Donau zu und sah das Stift Melk schon von der Ferne. Am Treppelweg verlief der Weg weiter zum Donaukraftwerk Melk. Hier überquerte ich die Donau und war nun am rechten Donauufer angelangt. Die letzten Kilometer nach Melk verliefen unspektakulär am viel asphaltierten Weg neben der Donau. Das einzige Highlight war Bärlauch, den ich im Auwald gesichtet habe …

Kurz vor 12 Uhr war ich in Melk eingetroffen und meine Route endete hier am Rathausplatz.

Für mich persönlich war diese Etappe nicht so aufregend. Von den ca. 11 km waren 3 davon durch den Wald, ansonsten waren es viele Asphaltwege und neben der Donau am Treppelweg ging es nur stur gerade aus. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Natur ihre volle Kraft entfaltet, ist es sicherlich spannender.

 

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