Perfektes Herbstwetter hatte ich am Sonntag, 27. Oktober für die nächste Etappe am Welterbesteig in der Wachau. Dieses Mal ging es von Mühldorf nach Maria Laach. Den gesamten Welterbesteig bin ich 2017 schon mal gewandert und daher wusste ich, was mich erwartet. 

Hoch hinauf

Gestartet bin ich in der Ottenschlager Straße in Mühldorf. Ein Wegweiser zeigte mir an, wo es lang geht. Es waren nur wenige Meter, bis ich den Spitzer Bach überquerte und dann ging es schon bergauf. Das erste Ziel war das Gipfelkreuz am Trenning. Zeit zum Aufwärmen war da also nicht *schmunzel*. Ich für meinen Teil ging es etwas langsamer an und genoss das farbenfrohe Herbstkleid des Waldes.

Ich konnte mich gar nicht satt sehen an den vielen Farben. Im Wald war es sehr ruhig. Hin und wieder spielte der Wind mit den Blättern. Diese Zeit habe ich sehr genossen, obwohl das Bergaufwandern mich forderte. Naja, ich war auch zügig unterwegs und deshalb stand ich nach 35 Minuten schon ganz oben beim Gipfelkreuz. 

Ausblick vom Trenning

Da war ich nun. Allein. Mein Herz pochte wild in meiner Brust und bei dem Ausblick hatte ich das Gefühl, es würde vor Freude springen. Von hier oben hat man einen unglaublichen Rundumblick und in Kombination mit den kräftigen Herbstfarben wirkte es fast magisch. Dann heißt es einfach nur genießen …

Weiter auf den Jauerling

Nachdem ich am Gipfelkreuz am Trenning genug Eindrücke und auch Fotos gesammelt hatte, marschierte ich weiter, damit ich nicht zu sehr auskühlte.

Beim Abstieg ist auf jeden Fall viel Aufmerksamkeit wichtig. Es geht steil bergab und das feuchte Herbstlaub kann da gleich mal zum Verhängnis werden.

Rund eine Viertelstunde später war ich in Thurn auf 487 Meter Seehöhe, aber ab hier sollte es noch weiter bergauf gehen. Schritt für Schritt. Die Sonne hing sehr niedrig, blendete mich und ich hatte Mühe die Wegweiser vom Welterbesteig zu erkennen.

Im schattigen Wald war es dann vom Licht angenehmer, aber nach wie vor führte der Weg nach oben. Ich motivierte mich mit der Aussicht, die mich dann erwarten würde und nach circa 45 Minuten hatte ich es geschafft. Zurecht wurde ich für den Aufstieg belohnt mit einem herrlichen Ausblick. Den habe ich gemeinsam mit einem Kaffee im Naturparkhaus Gasthaus am Jauerling auf 915 m Seehöhe sehr genossen.

 

Der Weg nach Maria Laach

Ausgeruht ging es bald wieder weiter. Die Wegweiser verrieten mir eine Wanderzeit von 2,5 Stunden bis nach Maria Laach. Die Hälfte des Weges hatte ich allerdings schon geschafft, also würde ich weniger Zeit brauchen. Der nächste Foto-Hotspot kam gleich nach wenigen Minuten nach meiner Pause – und zwar das Carls-Kreuz. Foto gemacht, weitermarschiert :)  Kurze Zeit später hatte ich die Aussichtswarte am Jauerling erreicht. Erst vor Kurzem war ich da oben und man hat in 38 Meter Höhe einen grandiosen Weitblick. Wenn du Zeit hast und 2 Euro für den Eintritt dann lohnt sich das auf jeden Fall. Bei meiner Herbstwanderung ließ ich die Warte allerdings hinter mir und verfolgte mein Ziel Richtung Maria Laach.

Die nächsten Kilometer führten größtenteils wieder durch den Wald und an vielen Christbaumkulturen vorbei. Der Wanderweg ging vom Wald hinaus weiter über Wiesen und Äcker. In der Ferne konnte ich die kleine Gemeinde Maria Laach schon erkennen, die ich nach gut 15 Minuten erreichte.

Geschafft! Meine App zeigte mir 14,64 km an, für die ich 2 Stunden 43 Minuten brauchte und 849 Höhenmeter waren auch dabei.

 

Überblick

  • Meine App zeigte mir 14,64 km mit 849 Höhenmetern an. Dafür war ich 2 Stunden und 43 Minuten unterwegs. 
  • Vom Start in Mühldorf geht es gleich bergauf zum Trenning.
  • Der Abstieg von da oben am Mühldorfer-Steig fordert Konzentration.
  • Rund die Hälfte dieser Etappe geht bergauf.
  • Hotspots sind das Gipfelkreuz am Trenning, das Gipfelkreuz am Jauerling und die Aussichtswarte am Jauerling.

 

Von Maria Laach geht die nächste Etappe weiter nach Aggsbach Markt. Die Geschichte über diese Wanderung findest du hier

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