Wir alle sehnen uns danach. Nach Sonne und Frühling. Die ersten Boten findet man schon und in wenigen Wochen sind wir vollkommen im Rausch der Frühlingsgefühle. Alles sprießt farbenfroh, die Vögel zwitschern fröhliche Melodien und es duftet herrlich frisch.

Ein besonderes Spektakel in der Wachau ist die Marillenblüte. Ein wahres Naturschauspiel, das tausende Besucher innerhalb weniger Tage in die Wachau lockt. Als Insider habe ich 5 Tipps für dich, wie du die Marillenblüte am besten genießen kannst.

5 Dinge, die du über die Marillenblüte in der Wachau wissen solltest

 

1. Timing ist alles

Um hier gleich mal die Frage zu beantworten: Nein! Man kann jetzt noch nicht sagen, wann genau die Marillenblüte sein wird. Das ist wetterabhängig. Der Zeitraum lässt sich aber auf Mitte März bis Mitte April eingrenzen. Wenn es soweit ist, gebe ich natürlich auf Facebook und Instagram Bescheid.

Die Vollblüte der Marillenbäume dauert zwischen 3 und 5 Tage. Daher hier gleich mein erster Tipp: Sofern du es dir einteilen kannst, komm am besten unter der Woche in die Wachau. Dann ist es nicht so überlaufen und um einiges entspannter.

 

2. die richtigen Plätze

So manche haben sich schon in das eine oder andere Ortszentrum auf der Suche nach Marillenbäumen verirrt. In der Regel stehen diese Bäume selten am Hauptplatz, sondern außerhalb der Ortsmitte. Dicht an dicht reihen sich die Marillenbäume in Arnsdorf (rechtes Donauufer) sowie in Schwallenbach und Willendorf (linkes Donauufer).

 

3. mehr sehen

Die Sicht aus dem fahrenden Auto ist doch etwas eingeschränkt. Und man sollte sich auch lieber auf den Verkehr konzentrieren. Mit 30 km/h auf der Landstraße macht man sich auch nicht wirklich Freunde. Wenn du also die Marillenblüte in vollen Zügen genießen möchtest, dann parke dein Auto und mach einen schönen Spaziergang.

 

4. schöne Erinnerungen

So ein wunderschön blühendes Marillen-Ästchen kann schon sehr verlockend sein. Man könnte ja damit die frühlingshafte Stimmung in die eigenen vier Wände bringen. Du wärst sehr enttäuscht, wenn du es versuchen würdest. Bis nach Hause schafft es die Blüte nämlich nicht. Mach stattdessen ein paar Fotos – damit hast du viel länger Freude. Und zu diesen Fotos kommst du, wenn du dich an Tipp 3 hältst ;-)

 

5. frisch schmeckt’s am besten

Es kam schon vor, dass im April nach Marillenknödeln gefragt wurde. Wenn welche in der Speisekarte stehen, dann deshalb, weil sie im Gefrierschrank überwintert haben. Am besten schmecken Marillenknödel, wenn sie frisch sind. Damit kannst du circa Anfang Juli rechnen. Das wäre dann auch gleich wieder ein guter Grund, um die Wachau zu besuchen.

Was auch noch interessant sein könnte

Speziell am Wochenende herrscht während der Marillenblüte Ausnahmezustand. Das bestätigen auch die Gastronomen. Wenn du dich zu Mittag stärken möchtest, ist es ratsam bereits um 11 Uhr essen zu gehen. Ab 12 Uhr, zur Stoßzeit, musst du mit längeren Wartezeiten rechnen.

Wenn du dir generell diesen ganzen Stress nicht antun möchtest, dann gibt’s eine schöne Alternative zur Marillenblüte. Und zwar die Mandelblüte, die circa 1 bis 2 Wochen vor der Marillenblüte ist – auch wieder wetterabhängig. Oder die Apfel- und Pfirsichblüte, die ein paar Wochen später im Gange ist.

Wie auch immer du deinen Besuch planst, genieße in vollen Zügen und hab eine schöne Zeit.

 

Danke an Fotograf Michael Parak für die zauberhaften Fotos.

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